27. Juni 2026
Einlass um sieben, das Programm noch nicht gepostet
Sechs Stunden vor einem Chorkonzert musste Greta dringend ein PDF auf Facebook posten. So veröffentlichte sie alle 18 Seiten ohne einen einzigen Screenshot.
14:40 Uhr. Sechs Stunden vor Konzertbeginn. Greta hatte das Konzertprogramm auf ihrem Laptop geöffnet, ein 24-seitiges PDF, das der Designer am Morgen verschickt hatte, und nur noch eine Aufgabe auf ihrer Liste: ein PDF auf Facebook posten, damit die Leute die Anmerkungen zu den Liedern und die Biografien der Sänger schon vor der Ankunft lesen konnten. Die Seite des Chores hatte neunhundert Follower. Die Hälfte von ihnen würde während der Busfahrt nachschauen.
Sie hatte das zuvor schon einmal auf die langsame Art gemacht. Keine gute Erinnerung.
Vierundzwanzig Seiten und eine Screenshot-Gewohnheit
In der letzten Saison hatte sie von jeder Seite einen Screenshot gemacht. PDF öffnen, Screenshot, zuschneiden, benennen, wiederholen. Etwa zwanzig Mal. Dann die Bilder der Reihe nach hochladen, bis auf zwei, die aus der Reihenfolge gerieten, und jemand kommentierte „Fehlt Seite 6?", bevor sie es bemerkte.
Diesmal war das Programm länger, und sie hatte um 14 Uhr eine Probe zu leiten. Die Datei des Designers sah am Bildschirm großartig aus, aber Facebook liest keine PDFs. Es wollte Fotos. Und die letzten sechs Seiten waren die Sponsorenwand und ein Sitzplan, den sie ohnehin nicht öffentlich machen wollte.
Aus Gewohnheit versuchte sie, das PDF einfach in einen neuen Facebook-Beitrag zu ziehen. Facebook akzeptierte es als Dateianhang, den auf dem Handy niemand antippen würde. Nicht das, was sie wollte.
Eine Suche, die sie beinahe nicht gemacht hätte
Sie tippte „PDF auf Facebook als Fotos teilen" bei Google ein, ohne große Erwartungen. Das erste brauchbare Ergebnis war eine Seite von MyTools, die genau das tat: ein PDF nehmen, jede Seite in ein Foto verwandeln und es auf einer Facebook-Seite veröffentlichen.
Sie hatte MyTools schon einmal genutzt, um für einen Förderantrag zwei PDFs zusammenzufügen, der Name war ihr also nicht neu. Sie klickte sich durch.
Achtzehn Seiten, ein Tab
Sie zog die PDF-Datei hinein. Das Tool erzeugte Miniaturansichten aller 24 Seiten, sodass sie sah, womit sie es zu tun hatte. Da war das Titelblatt, der Begrüßungsbrief, der Programmablauf, die Biografien. Und ganz am Ende der Sitzplan, den sie überspringen wollte.
Sie stellte den Seitenbereich von „alle" auf benutzerdefiniert und setzte ihn auf 1 bis 18. Die letzten sechs wurden in der Vorschau ausgegraut. Dann klickte sie, um sich mit Facebook zu verbinden. Ein Anmeldefenster erschien, das echte von Facebook, und sie wählte die Seite des Chores aus der Liste. Ihr Passwort musste sie nie in MyTools selbst eingeben, was ihr auffiel und gefiel.
Sie schrieb eine kurze Bildunterschrift, „Das Programm für heute Abend, Einlass um 19 Uhr, bis gleich", und klickte auf Veröffentlichen. Die Seiten wurden mit 150 DPI konvertiert und direkt auf die Seite gestellt. Keine Datei werde irgendwo gespeichert, sagte das Tool. Ungefähr vierzig Sekunden für das Ganze.
Online vor der Probe
Als sie aufblickte, standen alle achtzehn Seiten als ein einziger Foto-Beitrag auf der Seite, in der richtigen Reihenfolge, das Cover zuerst. Sie bekam einen direkten Link dorthin, kopierte ihn und heftete den Beitrag oben an die Seite.
Schon zwei Likes. Eines von der Altistin, die immer früh da war.
Sie schaffte ihre Probe um 14 Uhr mit einer Minute Vorsprung. Niemand fragte nach Seite 6, denn Seite 6 war genau da, wo sie hingehörte.
Was war diesmal anders?
Keine App, die man auf einem geliehenen Laptop installieren muss, keine Screenshots, kein Umbenennen. Was für sie wirklich zählte, war der Seitenbereich: den Sitzplan weglassen zu können, ohne diese Seiten erst in eine separate Datei zu extrahieren. Und nichts von der Datei blieb danach auf einem Server, was sich für ein Programm mit den Namen der Mitwirkenden richtig anfühlte.
Sie speicherte das Tool in ihren Lesezeichen. Das Programm für das Frühlingskonzert würde länger werden, und jetzt ist das Posten der einfache Teil.
Das Programm des Chores war online, in der richtigen Reihenfolge und mit fünf Stunden Vorsprung fertig. PDF zu Facebook kostenlos ausprobieren →